Paris in 26 Gigapixeln erkunden

Seit einiger Zeit geistern diverse ultrahochaufgelösten Panorama-Bilder von diversen Metropolen durch das Internet. So gab es bereits ein hochaufgelöstes Harlem oder Prag zu bestaunen. Nun ist eine 26 Gigapixel-Version von Paris, eine meiner absoluten Lieblingsstädte, aufgetaucht. Geschossen wurde das Foto bei der Kirche Saint Sulpice, was einen recht guten Rundumblick ermöglicht, so sind natürlich der Eiffelturm, der Louvre und Notre Dame zu finden. Ich finde es wirklich unfassbar, wie detailiert dieses Panoramabild geworden ist. Vor allem bei einem Blick auf Sacré-Cœur, was immerhin gut 4 km weit weg ist, fällt dies besonders auf.

Insgesamt ein wirklich schönes Projekt und ich hoffe in Zukunft gibt es immer mehr hochauflösende Panoramabilder von den Städten dieser Welt. Vielleicht entfachen diese ja das Fernweh in vorher reiseunwilligen Personen. Ich hab jetzt jedenfalls wieder Lust in einem Straßencafé in Montmartre einen Kaffee zu genießen und dem Treiben in den Straßen von Paris zuzusehen.

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4 Kommentare.

  1. Dresden gab es auch irgendwo mit ~26 Megapixeln

    In Montmartre sitzen, eine Karikatur seiner selbst zeichnen lassen, selbst den Pinsel schwingen und an der “Mauer der Liebe” vorbeischlendern..haaach, Paris je t’aime ;)

  2. @Uwe: Es gibt so einige Städte mit hochaufgelösten Panoramabildern inzwischen. Als ich nach Harlem und Prag gesucht habe, bin ich auch auf Dresden gestoßen. Wie gesagt: Ich finde diesen Trend, eine Panorama-Impression der Zeit zu machen, sehr schön.

    Was mir jetzt aber gerade einfällt: Wie sieht das mit dem Datenschutz aus? Sowohl Gesichter als auch Autokennzeichen werden nicht verpixelt. Warum dürfen die etwas, was bei Google Streetview für Skandalrufe sorgen würde?

  3. Jep, man kommt viel rum beim Klicken und spart einiges an [bitte hier Liste denken]; ist auch x-mal flüssiger als diese argen Quicktime/Java-Monstren wo man sich 360° umgucken kann..die zwingen ja alle Rechnerzwerge in die Knie

    Ha, da fragste was..
    § 23 KunstUrhG vielleicht? Viele der Menschen da sind Teile des Panoramas; zumal.. ich würde einfach vermuten dass da mit zweierlei Maß und Emotion gemessen wird.. immerhin ist Google die Datenkrake – oh weh oh weh, aber wem gehen die ganzen Kundendaten verloren, he? – die Geld verdient und steht zum recht hohen Markenwert auch in einem ganz anderen Rampen- und Kritikerlicht als künstlerisch motivierte Leute, die eine schöne Stadt in ein geniales Überfoto packen wollen.. wobei ich sagen würde: Stress kann man immer bekommen, wenn man “was” macht, kommt nur drauf an..”wer” “was” dagegen hat und auch einsetzt.. schöne neue Moralwelt :)

  4. @Uwe: Japp, die Begründung mit der Emotionalität gegenüber Google scheint der Grund zu sein. Das wäre jetzt eigentlich der perfekte Zeitpunkt ein kleines Startup zu gründen, ein paar Wagen mit Kameras auszustatten und diese durch Deutschland zu schicken, weil man ja nicht “Google” heißt…

    Diese Doppelmoral etwas Künstlern zu erlauben, was Google aktuell massivst vorgeworfen wird, nur weil sie ein Panoramabild als Kunst verkaufen, geht mir aber grad nicht wirklich in den Kopf. Wäre mal interessant zu recherchieren, ob es irgendwelche Urteile gibt, die da Klarheit schaffen könnten. Nicht dass du mich falsch verstehst: Ich finde Handlungsfreiheit von Künstlern enorm wichtig, aber nicht auf Grundlage einer sehr zweifelhaften Moralvorstellung.

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